Bruchsal

Die Ortsumgehung B 35 Bruchsal Ost – neue Entwicklungen

Gerade wurde uns eine Pressemeldung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zugesandt, die verschiedene Informationen zum Thema B35 OST in Bruchsal enthält.

Sie finden die vollständige und ungekürzte Pressemitteilung unten und ich empfehle Ihnen, insbesondere die verlinkten Seiten aufzurufen, da sich hinter den Links die wesentlichen Informationen verbergen.

PRESSEMITTEILUNG:

Scoping-Verfahren zur geplanten B 35 Ortsumfahrung Bruchsal-Ost

Um den Kernstadtbereich der Stadt Bruchsal vom Durchgangsverkehr zu entlasten und um den prognostizierten Verkehrsmengen zu begegnen, plant die Straßenbaubehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe als Vorhabenträger die Fortsetzung der Umfahrung Bruchsal im Zuge der Bundesstraße B 35, die B 35 – Ortsumfahrung Bruchsal-Ost.

Hierzu wird von der Planfeststellungsbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe ein sogenanntes Scoping-Verfahren durchgeführt.

Erstes Ziel dieses Verfahrens ist die Ermittlung umweltrelevanter Themen und insbesondere die frühzeitige Unterrichtung des Vorhabenträgers, welchen Inhalt, Umfang und welche Detailtiefe die Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens haben müssen. Aber auch darüberhinausgehende Auswirkungen und mögliche Schwierigkeiten des Projekts sollen ermittelt sowie Anregungen zu den weiteren Planungen aufgenommen werden.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) wird zur weitest möglichen Reduzierung von Gesundheitsgefahren auf die Durchführung eines Besprechungstermins verzichtet. Stattdessen wird das Verfahren schriftlich durchgeführt.

Neben den betroffenen Fachbehörden, anerkannten Naturschutzvereinigungen und sonstigen Vereinigungen ist dabei auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, sich zu dem Vorhaben zu äußern. Stellungnahmen und Äußerungen können bis zum 30. November 2020 bei der Planfeststellungsbehörde des Regierungspräsidiums Karlsruhe per Brief an Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 17 Planfeststellungsbehörde, 76247 Karlsruhe oder per E-Mail an poststelle@rpk.bwl.de eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe unter folgendem Pfad: www.rp-karlsruhe.de > Beteiligungsportal > Aktuelle Scoping-Verfahren > B 35, Ortsumfahrung Bruchsal-Ost. Direkter Link: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref17/Seiten/Scopingverfahren.aspx

Eine Vorstellung des Projekts durch die Straßenbaubehörde erfolgt unter dem Pfad: www.rp-karlsruhe.de > Beteiligungsportal > Aktuelle Straßenplanungen > B 35, Ortsumfahrung Bruchsal-Ost. Direkter Link: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt4/Ref44/Seiten/B35_Ortsumfahrung_Bruchsal_Ost.aspx

Mit freundlichen Grüßen

Clara Reuß

……………………………………

Regierungspräsidium Karlsruhe

Pressestelle

Schlossplatz 1-3

76131 Karlsruhe

Postanschrift: 76247 Karlsruhe

Tel.:    0721/926-6266

Clara.Reuss@rpk.bwl.de

www.rp-karlsruhe.de

Standard

2 Gedanken zu “Die Ortsumgehung B 35 Bruchsal Ost – neue Entwicklungen

  1. Ludwig Friedt schreibt:

    Da ich in als „Alter Brusler“ dort recht häufig spazieren gehe, sehe ich es als Umweltfrevel an, eine Ortsumgehung um ein letztes Stück Natur zu planen. Zumal dise Version meines Wissens, vor langem schon verworfen wurde.
    Ein einfacher Ausbau der jetzigen Stadtdurchfahrt würde vollauf genügen.
    Sinngemäß die bereits angedachte Untertunnelung der B 35, wie in Grötzingen.
    Andererseits könnte man die LKWs schlicht auf die Autobahn verbannen und weniger Ausnahme- und Sondergenehmigungen erteilen. Das würde den Verkehr auch reduzieren.
    Ich bin auf jedenfall gegen eine Ortsumgehung!

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  2. Wie kann man ersthaft an die jahrzehntealte Variante 1 denken? Die Gemeinden haben meines WIssens ja schon vor Jahren diese Planung abgelehnt.
    Ich kenne den Landstrich gut (= meine reguläre Laufstrecke :-) ), das ganze Gebiet ist noch einigermaßen unzerschnittener Freizeitraum.
    Die Frage ist auch, inwieweit dann die Artenvielfalt im NSG Rotenberg denn dann noch erhalten bleibt. Und im Rohrbacher Tal konnte ich noch im Bach bis vor ein paar Jahren noch Feuersalamander beobachten und im Sommer hört man dort im Wald Pirole rufen.
    Auch solche markanten Striche wie der Steinbruch am Fanfarenheim oder Schwallenbrunnen wären betroffen.
    Weitere Frage ist, ob die Vorhersage des Verkehrsvolumens in zumindest Post-Corona-Pandemiezeiten so Bestand hat.
    Gibt es die Möglichkeit, sich da als Mitbürger entsprechend zu organisieren und entsprechend Einwände zu formulieren?
    Wer die Strecke nicht kennt, hier zum Nachlaufen (auch für den Heimtrainer) :-) :
    https://videos.kinomap.com/de/watch/tsv8a3
    https://videos.kinomap.com/de/watch/t3y7q4

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