Bruchsal

Bruchsaler Bürger*innen wünschen sich eine Hundewiese

Hundewiesen sind seit Jahren ein Erfolgsmodell in immer mehr Gemeinden der Umgebung. Graben-Neudorf, Walldorf, Neulußheim, Ketsch. Je schwieriger es wird Hunde – oft schon aus Gründen des Naturschutzes – frei im Gelände  laufen zu lassen, desto wichtiger sind solche Flächen für Hundehalter*innen und ihre Vierbeiner.

Wo man sich umhört, gibt es bei solchen Projekten nur Gewinner: Nicht nur die Besucher*innen nehmen solche Angebote gerne an, auch für die Verwaltung zahlen sich entsprechende Maßnahmen aus. In Ketsch äußerte sich der dortige Bürgermeister bereits 2013 über die damals neu angelegte Hundewiese laut RNZ-Online: „Ich kann nur jedem Bürgermeisterkollegen empfehlen, sich in diesem Bereich zu engagieren – das bringt ein bisschen Frieden in den Ort.“

In Ketsch stellt Aldi großzügig die Versickerungsgrube der Aldi Zentrale am Rande des Industriegebiets zur Verfügung. Die Gemeinde legte einen Parkplatz nebst Beschilderung an und unterhält dauerhaft das Gelände.

Wie ist die gegenwärtige Situation in Bruchsal? Knapp einhundert Euro Hundesteuer jährlich, das Doppelte fällt an für einen Zweithund. Was können Hundehalter*innen dafür erwarten? Hundetoiletten immerhin an einigen Stellen wie z.B. im Stadtgarten, dem Alten Unteröwisheimer Weg. An vielen anderen typischen Gassistrecken wie z.B. dem Unteren Schlossgarten, hier ist allerdings nicht die Stadt, sondern die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zuständig, sind Mülltonnen zur Entsorgung von Hundetüten jedoch Fehlanzeige und die gebotene Reinlichkeit wird nicht selten zum Jonglierakt mit Hund an einer und Tüte an der anderen Hand bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit, die oft auf sich warten lässt.

Jetzt sammelt eine neu gegründete Initiative Unterschriften für eine Hundewiese für Bruchsal und die Stadtteile und will mit dem entsprechenden Antrag beim Bruchsaler Gemeinderat vorstellig werden. Unterschreiben können alle Bruchsalerinnen und Bruchsaler und damit den Antrag unterstützen:

Zur Online-Petition

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2 Gedanken zu “Bruchsaler Bürger*innen wünschen sich eine Hundewiese

  1. Wendy Boscher schreibt:

    Ich fände es sehr gut, wenn Bruchsal eine Hundewiese bekommt. Ich habe selber einen Hund und ein Pflegehund. Wie schon oben erwähnt worden ist ist es schwierig die Hunde frei herum rennen zu lassen.in der Innenstadt kann man es nicht und im Wald muss man schauen wann wegen den anderen Tieren. Wir wollen ja auch dass die Kinder sich auf Spielplätzen sich austoben können da sie ja sich bewegen müssen und wegen der Motorik. Genauso ähnlich ist es auch bei den Hunden. Wir Hundebesitzer können nie so mit Hunde spielen wie andere Vierbeiner. Auch für das soziale Miteinander ist es sehr wichtig für die Hunde da einige leider nicht sozialisiert sind und hiermit die Chance bekommen es zu lernen. Die Hundebesitzer können sich austauschen und ohne Angst zu haben die Hunde rennen weg wollen andere Menschen begrüßen da sie ja eingezäunt sind. Es muss ja keine große Wiese sein, aber ein Ort was eingezäunt ist wäre echt super. Ich denk es gibt viele Vorteile natürlich am meisten für die Hunde und Hundebesitzer und dann auch für die Bewohner, Spaziergänger die ihre Ruhe haben von den Hunden und ohne angst vorbei laufen können. Natürlich findet man auch Personen die dagegen sind, natürlich dürfen sie gerne die Meinungrb dazu äußern aber denkt bitte an die anderen die sich sehr darüber freuen würden.

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